Zusammenschluss in Bösel und Friesoythe

Zwei Banken wollen fusionieren

Die Vorstände und Aufsichtsräte beider Banken haben am Mittwoch, den 5. Februar 2020, eine Absichtserklärung für eine Fusion im Jahre 2021 unterzeichnet. Beide Banken pflegen seit Jahren ein gutes, nachbarschaftliches Verhältnis, sind kerngesund und begegnen sich auf Augenhöhe. Ziel der Fusion ist es, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Das fusionierte Institut würde mit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie acht Geschäftsstellen über eine Bilanzsumme von etwa 750 Mio. Euro verfügen und ein Kundenwertvolumen von ca. 1,1 Mrd. Euro betreuen.


Bewährtes bleibt auch nach der Fusion bestehen. Die Kunden der Banken werden ihren Ansprechpartner behalten. Auch die Geschäftsstellen bleiben erhalten. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden übernommen.


„Mit dieser Fusion aus der Stärke heraus wollen wir auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für unsere Mitglieder und Kunden sein. Das Kundenverhalten und die Gesellschaft verändern sich: Faktoren wie demografischer Wandel, Digitalisierung und weiter steigende Regulatorik spielen hier eine entscheidende Rolle. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir diese Herausforderungen in einer größeren Gemeinschaft besser meistern können. Durch den Zusammenschluss ist es möglich, viele Arbeiten einmal gemeinsam zu erledigen statt zweimal und getrennt,“ so die Bankvorstände der beiden Banken.


Beide Banken werden die Vertreter im Rahmen der diesjährigen Vertreterversammlungen über das Fusionsvorhaben informieren. Die erforderlichen Beschlussvorlagen werden dann in den jeweiligen Vertreterversammlungen im Sommer 2021 zur Entscheidung vorgelegt. Bis dahin haben die Aufsichtsräte, Vorstände und die noch zu bildenden Arbeitsgruppen ausreichend Zeit, die Fusion gut vorzubereiten.

Die Vorstände und Aufsichtsräte bei Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Fusion. (v.l. sitzend) Vorstände: Stefan Awick, Andreas Frye, Johannes Wilke, Nikolaus Hüls, (v.l. stehend) Aufsichtsräte: Stefan Bahlmann, Dr. Ewald Oltmann, Josef Thienel, Thomas von Garrel, Thomas Hülskamp, Georg Glup, Rainer Geese, Johannes Behnen.